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Welcher Sauerstoffkonzentrator für Senioren? Einfach erklärt

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Welcher Sauerstoffkonzentrator für Senioren? Einfach erklärt

Frences Lois Duran |

Für ältere Menschen geht es bei einem Sauerstoffkonzentrator nicht einfach darum, möglichst viele Funktionen oder die höchste Leistung zu bekommen. Im Alltag zählen andere Dinge: Ist das Gerät leicht verständlich? Kann es ohne große Anstrengung bewegt werden? Ist es bei längerer Nutzung angenehm leise? Und passt die Art der Sauerstoffabgabe tatsächlich zu der persönlichen Verordnung?

Genau deshalb sollte ein Sauerstoffgerät Senioren nicht allein nach Preis oder Leistung ausgewählt werden. Ein Sauerstoffgerät Senioren muss zur persönlichen Alltagssituation passen. Wer nach dem abester Sauerstoffkonzentrator sucht, sollte deshalb zuerst überlegen, wie und wo das Gerät verwendet wird. Der abester Sauerstoffkonzentrator ist nicht automatisch das stärkste Modell, sondern dasjenige, das die vorgegebenen Anforderungen erfüllt und gleichzeitig einfach zu handhaben ist.

Warum Senioren besondere Anforderungen an einen Sauerstoffkonzentrator haben

Mit zunehmendem Alter können einfache Bedienung, geringes Gewicht und ein ruhiger Betrieb einen großen Unterschied machen. Besonders dann, wenn ein Gerät täglich über längere Zeit genutzt wird, sollte die Technik nicht unnötig kompliziert sein.

Die deutsche Leitlinie zur Langzeit-Sauerstofftherapie beschäftigt sich ausdrücklich mit der Auswahl von Sauerstoffsystemen und der praktischen Betreuung von Menschen, die eine langfristige Sauerstoffversorgung benötigen. (AWMF)

Einfache Bedienung und gute Lesbarkeit für ältere Menschen

Ein großes Display und gut erkennbare Bedienelemente sind für viele Senioren hilfreicher als eine Vielzahl kleiner Tasten.

Auch Angehörige profitieren davon, wenn die wichtigsten Einstellungen schnell erkennbar sind. Eine Fernbedienung, Sprachansagen oder ein übersichtliches Bedienfeld können je nach Modell zusätzliche Unterstützung bieten.

Wichtig: Die Einstellung des Sauerstoffflusses sollte nicht eigenständig verändert werden. Die benötigte Menge und die genaue Einstellung müssen von der behandelnden Ärztin, dem behandelnden Arzt oder der zuständigen Fachperson festgelegt werden. NHS-Informationen weisen ebenfalls ausdrücklich darauf hin, den verordneten Sauerstofffluss nicht selbst zu verändern. (Kent Community Health)

Gewicht und Beweglichkeit im Alltag berücksichtigen

Ein Gerät kann technisch sehr leistungsfähig sein und trotzdem für einen bestimmten Nutzer unpraktisch sein.

Wer das Gerät hauptsächlich an einem festen Platz nutzt, kann mit einem größeren Home-Modell gut zurechtkommen. Wer dagegen regelmäßig zwischen verschiedenen Räumen oder zu Besuchen bei der Familie unterwegs ist, kann von einem leichteren Modell profitieren.

Bei mobilen Geräten sollte deshalb nicht nur das Gewicht betrachtet werden. Auch Akku, Trageoptionen und die Art der Sauerstoffabgabe sind entscheidend.

Geräuschpegel und Komfort bei längerer Nutzung beachten

Ein Gerät, das viele Stunden am Tag läuft, sollte möglichst wenig störend sein. Gerade nachts oder bei ruhigen Tätigkeiten wie Lesen, Fernsehen oder Gesprächen kann ein niedriger Geräuschpegel angenehmer sein.

Auch die Länge der Sauerstoffleitung, die Position des Geräts und die Möglichkeit, es leicht zu bewegen, gehören zum praktischen Komfort. Bei einem Home-Konzentrator sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die Leitung keine Stolpergefahr darstellt. (American Lung Association)

Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Sauerstoffkonzentrators für Senioren

Sauerstofffluss und Geräteeinstellungen richtig verstehen

Die Zahl auf einem Gerät sollte nicht mit einer persönlichen Empfehlung verwechselt werden. Ein Einstellbereich von beispielsweise 1–7 bedeutet nicht, dass jede Person jede dieser Stufen verwenden kann.

Der Sauerstofffluss ist Bestandteil der individuellen Verordnung. Bei einem Home-Konzentrator wird der benötigte Wert entsprechend der persönlichen Vorgabe eingestellt. Änderungen sollten nur nach Rücksprache mit der zuständigen Fachperson erfolgen. (American Lung Association)

Auch die Sauerstoffkonzentration eines Geräts allein sagt nicht aus, ob es für eine bestimmte Person geeignet ist. Entscheidend ist, ob das gesamte Gerät die verordnete Versorgung zuverlässig ermöglicht.

Kontinuierlicher Fluss oder Pulsabgabe: Was passt zum Alltag?

Hier liegt ein wichtiger Unterschied zwischen verschiedenen Geräten.

Bei einem kontinuierlichen Fluss wird Sauerstoff gleichmäßig abgegeben. Bei einer Pulsabgabe wird Sauerstoff dagegen in einzelnen Impulsen während des Einatmens abgegeben. Portable Konzentratoren arbeiten häufig mit Pulsabgabe, einige Modelle können jedoch auch kontinuierlich arbeiten. (American Lung Association)

Diese beiden Betriebsarten sind nicht automatisch austauschbar. Ein Pulswert an einem tragbaren Gerät kann nicht einfach mit einem Literwert eines kontinuierlichen Geräts gleichgesetzt werden.

Deshalb muss die behandelnde Fachperson festlegen, welche Abgabeform benötigt wird und welche Einstellung auf dem konkreten Gerät verwendet werden soll. Die American Lung Association weist ebenfalls darauf hin, dass ein Pulswert nicht zwangsläufig dem entsprechenden kontinuierlichen Fluss entspricht. (American Lung Association)

Akkulaufzeit und Stromversorgung für unterschiedliche Alltagssituationen

Bei einem Home-Gerät steht eine zuverlässige Stromversorgung im Vordergrund. Portable Modelle bieten dagegen Akkuoptionen und können dadurch mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen.

Bei Akkugeräten sollte man sich nicht nur die maximale Laufzeit ansehen. Die tatsächliche Laufzeit hängt unter anderem von der verwendeten Einstellung ab. (American Lung Association)

Für Senioren bedeutet das praktisch: Wer regelmäßig längere Zeit außer Haus verbringt, sollte vorab prüfen, wie lange der Akku unter der tatsächlich vorgesehenen Einstellung reicht und welche Lademöglichkeiten vorhanden sind.

Reinigung, Wartung und einfache Pflege

Ein Sauerstoffkonzentrator ist kein Gerät, das nach dem Kauf einfach vergessen werden kann. Filter, Nasenkanüle, Gehäuse und gegebenenfalls eine Befeuchtungseinheit müssen entsprechend der Herstelleranleitung gepflegt werden.

Die American Lung Association empfiehlt beispielsweise eine regelmäßige Reinigung von Kanüle, Filter und Außenseite des Geräts und verweist darauf, die jeweiligen Herstellerangaben zu beachten. (American Lung Association)

Für ältere Menschen kann deshalb ein Modell mit leicht zugänglichen Filtern und verständlichen Wartungshinweisen praktischer sein.

Welcher Sauerstoffkonzentrator passt zu welchem Alltag eines Seniors?

Sauerstoffkonzentrator für Senioren, die überwiegend zu Hause bleiben

Wer den größten Teil des Tages zu Hause verbringt, benötigt nicht unbedingt ein besonders kleines Gerät. Ein stationäres Modell kann sinnvoller sein, wenn längere Nutzungszeiten vorgesehen sind.

Home-Konzentratoren werden über die Steckdose betrieben und liefern bei entsprechenden Modellen einen kontinuierlichen Fluss. (American Lung Association)

Hier können Rollen, ein gut lesbares Display und ein niedriger Geräuschpegel wichtiger sein als ein möglichst geringes Gewicht.

Portable Sauerstoffkonzentratoren für Senioren mit aktiverem Alltag

Für Senioren, die weiterhin Spaziergänge machen, Freunde besuchen oder Zeit mit der Familie verbringen möchten, kann ein tragbares Modell praktischer sein.

Dabei sollte zunächst geklärt werden, ob das portable Gerät die verordnete Abgabeform und Einstellung unterstützt. Erst danach kommen Gewicht, Akku und Bedienkomfort ins Spiel.

Leichte Sauerstoffkonzentratoren für Senioren mit eingeschränkter Beweglichkeit

Wenn das Tragen eines Geräts schwierig ist, kann ein besonders leichtes Modell interessant sein.

Allerdings sollte das geringere Gewicht niemals der einzige Grund für die Auswahl sein. Ein sehr leichtes Gerät ist nur dann sinnvoll, wenn seine Funktionsweise und Einstellungen zur persönlichen Sauerstoffversorgung passen.

Sauerstoffkonzentrator für Spaziergänge, Besuche und lokale Wege

Bei Spaziergängen oder Familienbesuchen spielen mehrere Faktoren zusammen: Gewicht, Trageform, Akkulaufzeit und einfache Bedienung.

Für Angehörige kann es hilfreich sein, gemeinsam mit dem Senior einmal den tatsächlichen Ablauf zu betrachten: Wie weit wird gegangen? Wo kann das Gerät getragen werden? Gibt es eine Möglichkeit zum Aufladen? Muss es während der gesamten Zeit laufen?

Solche Fragen sind oft hilfreicher als ein Vergleich von zehn technischen Kennzahlen.

Home vs. Portable Sauerstoffkonzentrator: Welche Lösung ist besser für Senioren?

Vorteile eines stationären Sauerstoffkonzentrators für zu Hause

Ein Home-Konzentrator eignet sich besonders für Nutzer, deren Sauerstoffversorgung hauptsächlich in den eigenen vier Wänden stattfindet.

Der Vorteil liegt in der kontinuierlichen Nutzung über eine normale Stromversorgung. Bei längeren Nutzungszeiten kann ein stationäres Gerät daher praktischer sein als ein akkubetriebenes Modell. (nhs.uk)

Vorteile eines portablen Sauerstoffkonzentrators für mehr Bewegungsfreiheit

Portable Geräte sind kleiner und können mit Akku betrieben werden. Dadurch können sie für bestimmte Nutzer eine größere Bewegungsfreiheit ermöglichen.

Sie sind jedoch nicht automatisch für jede Person geeignet. Vor allem bei der Wahl zwischen Pulsabgabe und kontinuierlichem Fluss muss die persönliche Vorgabe berücksichtigt werden. (American Lung Association)

Die richtige Wahl hängt vom tatsächlichen Tagesablauf ab

Die wichtigste Frage lautet daher nicht: „Welches Gerät hat die besten technischen Daten?“

Besser ist: „Wie sieht mein Alltag aus?“

Ein Senior, der hauptsächlich im Wohnzimmer und Schlafzimmer unterwegs ist, hat andere Anforderungen als jemand, der täglich spazieren geht oder regelmäßig seine Familie besucht.

Was Familienmitglieder beim Kauf eines Sauerstoffgeräts für ihre Eltern beachten sollten

Nicht nur technische Daten, sondern den echten Alltag betrachten

Angehörige sollten gemeinsam mit dem Senior überlegen, welche Tätigkeiten weiterhin selbstständig möglich sein sollen.

Ein Gerät mit vielen Funktionen kann weniger hilfreich sein, wenn die Bedienung kompliziert ist. Ein einfacheres Gerät kann dagegen besser passen, wenn es die benötigte Sauerstoffversorgung erfüllt und leicht verständlich ist.

Bedienkomfort und Sicherheit für ältere Menschen berücksichtigen

Ein gut sichtbares Display, einfache Tasten, Rollen oder ein geringes Gewicht können im Alltag einen echten Unterschied machen.

Auch die Sicherheit darf nicht vergessen werden. Sauerstoff erhöht die Brandgefahr. Rauchen und offene Flammen müssen während der Sauerstoffnutzung vermieden werden. (UHS)

Für Familien lohnt es sich deshalb, die erste Nutzung gemeinsam zu üben und die Bedienungsanleitung griffbereit aufzubewahren.

Die passende Nutzung gemeinsam mit Fachpersonen abstimmen

Hier sollte besonders klar zwischen Kaufentscheidung und gesundheitlicher Entscheidung unterschieden werden.

Die Fachperson muss festlegen:

  • ob überhaupt eine Sauerstoffversorgung erforderlich ist,

  • welcher Sauerstofffluss benötigt wird,

  • ob kontinuierlicher Fluss oder Pulsabgabe verwendet werden soll,

  • wie lange und zu welchen Tageszeiten das Gerät eingesetzt werden soll,

  • ob ein mobiles Gerät für Bewegung geeignet ist,

  • welche Einstellung bei Aktivität oder während der Nacht vorgesehen ist,

  • wann eine Kontrolle oder Anpassung erforderlich ist.

Die Auswahl des Geräts kann anschließend anhand dieser Vorgaben erfolgen. Die AWMF-Leitlinie zur Langzeit-Sauerstofftherapie behandelt sowohl die Indikationsstellung als auch die Auswahl von Sauerstoffsystemen. (AWMF)

Wenn sich die Beschwerden deutlich verändern, die Sauerstoffwerte wiederholt ungewöhnlich sind oder die bisherige Einstellung nicht mehr passend erscheint, sollte nicht selbst am Gerät nachgeregelt werden. In solchen Fällen ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.

Häufige Fehler bei der Auswahl eines Sauerstoffkonzentrators für Senioren

Nur auf Preis oder Gewicht achten

Ein günstiges oder besonders leichtes Gerät ist nicht automatisch die richtige Wahl.

Die persönliche Vorgabe muss zuerst erfüllt werden. Erst danach sollten Gewicht, Preis, Geräuschpegel und zusätzliche Funktionen verglichen werden.

Automatisch annehmen, dass das stärkste Modell die beste Wahl ist

Mehr Einstellmöglichkeiten bedeuten nicht automatisch mehr Nutzen.

Ein Gerät mit 1–10 Einstellungen kann für eine bestimmte Person unnötig komplex sein, während ein einfacheres Modell den Alltag besser unterstützt.

Die tatsächliche Nutzungssituation ignorieren

Ein stationäres Gerät kann für einen Senior, der kaum außer Haus geht, sehr praktisch sein. Für jemanden, der täglich unterwegs ist, kann dagegen ein mobiles Modell besser zum Alltag passen.

Die richtige Auswahl beginnt deshalb immer mit dem Nutzungsmuster.

VARON Sauerstoffkonzentratoren für verschiedene Bedürfnisse von Senioren

Die folgende Übersicht konzentriert sich bewusst auf die Angaben, die bei der Auswahl im Alltag relevant sind. Sie soll keine persönliche Sauerstoffverordnung ersetzen.

VARON Home-Serie: Für Senioren, die das Gerät hauptsächlich zu Hause verwenden


Modell Sauerstoff-fluss Sauerstoff-konzentration Geräusch Gewicht

Besondere Merkmale

VARON Serene 5

VARON Serene 5 Seitenansicht rechts - Kompaktes Design des Sauerstoffkonzentrators

0,5–5 L/min 93 ±3 % ≤43 dB 16,7 kg kontinuierlicher Fluss, Verneblerfunktion, LCD, Timer 10–2400 min

VARON VH-1

VH-1 Sauerstoffgerät für zuhause – leises und zuverlässiges Sauerstoffgerät für den täglichen Einsatz

1–7 35–90 % ≤48 dB(A) 12 lb / ca. 5,44 kg kontinuierlicher Betrieb, Vernebler, Befeuchtung, Fernbedienung

VARON VH-2

VH-2 Sauerstoffgerät für zuhause – modernes Design für zuverlässige Sauerstoffversorgung mit integriertem Luftbefeuchter

1–7 35–90 % ≤48 dB(A) 12,13 lb / ca. 5,5 kg 8-stufige Filterung, Sprachansage, Timer, Fernbedienung

VARON VH-2 Pro Wheel Edition

Kompaktes Design des VH2 PRO Sauerstoffgeräts – Perfekt für den Heimgebrauch.

1–9 L/min 38–96 % ≤45 dB(A) 14,99 lb / ca. 6,8 kg Rollen, Touch-Bedienung, SOS, Sprachansage

VARON VH-3

Sauerstoffgerät für Zuhause 1-7L/min Varon VH-3 VARON

1–7 28–90 % ≤42 dB(A) 10,58 lb / ca. 4,8 kg 10-stufige Filterung, automatische Befeuchtung, Schlafmodus

VARON VH-3 PRO

VH3 PRO Sauerstoffkonzentrator - Modernes Sauerstoffgerät für mehr Lebensqualität zuhause

10 Stufen, 1–10 L/min 30–93 ±3 % ≤48 dB(A) 11,8 kg LCD, Timer 10 min–40 h, Vernebler, Rollen

VARON VH-4

VARON VH-4 Sauerstoffgerät für Zuhause | Kontinuierlicher Fluss, CE-geprüft (1-9 Stufen) VARON

1–9 L/min 90 % bei 1 L/min, danach abnehmend 45 ±3 dB 12,6 lb / ca. 5,7 kg Touch-Tasten, Fernbedienung, Rollen, Timer

Der praktische Unterschied liegt weniger darin, welches Modell „am stärksten“ ist. Viel wichtiger ist, ob beispielsweise die Bedienung, die Geräuschentwicklung und die Beweglichkeit innerhalb der Wohnung zum Nutzer passen.

VARON Portable-Serie: Für Senioren, die mobil bleiben möchten


Modell Sauerstofffluss Konzentration Gewicht Akku Geräusch

VARON VP-1

VARON VP-1 tragbarer Sauerstoffkonzentrator – mobiles Sauerstoffgerät für flexible Sauerstoffversorgung im Alltag

1–5 93 ±3 % 6,05 lb / ca. 2,74 kg 1–3 h <58 dB(A)

VARON VP-2

VARON VP-2 tragbarer Sauerstoffkonzentrator – mobiles Sauerstoffgerät für flexible Sauerstoffversorgung unterwegs

1–5 93 ±3 % 4,85 lb / ca. 2,2 kg 92 Wh / 6400 mAh, ca. 3,5 h bei 1 L ≤58 dB(A)

VARON VP-6

VARON VP-6 tragbarer Sauerstoffkonzentrator – kompakt, leistungsstark und mobil für flexible Sauerstoffversorgung

1–6 L/min 90 % bei 1 L/min 7,9 lb / ca. 3,58 kg 114 Wh / 5200 mAh, bis 2 h ≤45 dB(A)

VARON VP-8G

VARON VP-8G in modernem, weißem Design - das kompakte Sauerstoffgerät für unterwegs.

1–8 Stufen 93 ±3 % 4,37 lb / 1,98 kg 96,48 Wh / 6700 mAh, bis 4 h ≤40 dB

VARON VP-8 Lite

VARON VP-8 Lite | 2 kg tragbarer Sauerstoffkonzentrator mit Pulsdosierung (1–7 Stufen) VARON

1–7 90 % 4,4 lb / 2 kg 92,16 Wh / 6400 mAh, 1,5–5 h 45–60 dB

Der VP-8G ist innerhalb dieser Gruppe besonders leicht. Der VP-6 unterscheidet sich deutlich, weil er kontinuierlich arbeitet. Genau deshalb sollte ein Senior nicht allein nach Gewicht entscheiden.

Wenn Mobilität wichtig ist, vergleichen Sie zuerst die vorgeschriebene Abgabeform und erst danach Gewicht, Akku und Tragekomfort.

VARON Light-Serie: Für Senioren, die ein besonders leichtes Gerät bevorzugen

Modell Sauerstofffluss Konzentration Gewicht Akku Geräusch

VARON VL-1

VARON VL-1 tragbarer Sauerstoffkonzentrator – kompaktes mobiles Sauerstoffgerät

bis 3 L äquivalent, Puls 32,5 ±2,5 % 3,08 lb / ca. 1,4 kg 2500 mAh, bis 2,2 h nicht angegeben

VARON VL-2

VARON VL-2 tragbarer Sauerstoffkonzentrator – mobiles Sauerstoffgerät für flexible Sauerstoffversorgung im Alltag

3 L kontinuierlich 30 ±2,5 % 3,3 lb / ca. 1,5 kg 2500 mAh, bis 1,3 h <52 dB

Die Light-Serie kann besonders dann interessant sein, wenn ein Senior ein möglichst leichtes Gerät benötigt. Gleichzeitig zeigen die unterschiedlichen technischen Daten, warum ein geringes Gewicht allein keine ausreichende Entscheidungsgrundlage ist.

Zusammenfassung: So finden Senioren und Familien das richtige Sauerstoffgerät

Ein Sauerstoffgerät Senioren sollte vor allem zum Menschen passen, der es tatsächlich benutzt. Bedienung, Lesbarkeit, Gewicht, Geräusch, Stromversorgung und Alltagssituation sind wichtige praktische Kriterien.

Für die Entscheidung zwischen Home, Portable und Light gilt: Zuerst muss die persönliche Sauerstoffvorgabe erfüllt werden. Danach entscheidet der Alltag über Komfort und Geräteform.

Wer nach dem abester Sauerstoffkonzentrator sucht, sollte deshalb nicht einfach das Modell mit der höchsten Zahl oder dem niedrigsten Gewicht auswählen. Der abester Sauerstoffkonzentrator ist derjenige, der zur vorgegebenen Sauerstoffversorgung und zur tatsächlichen Lebenssituation passt.

Für Familien bedeutet das: Nicht nur technische Daten vergleichen, sondern gemeinsam mit dem Senior überlegen, wie das Gerät morgens, beim Schlafen, beim Spaziergang, beim Besuch der Familie und bei alltäglichen Tätigkeiten eingesetzt wird.

Ein Sauerstoffgerät Senioren kann den Umgang mit einer verordneten Sauerstoffversorgung im Alltag einfacher machen, wenn Bedienung und Nutzungssituation zusammenpassen. Der abester Sauerstoffkonzentrator sollte deshalb eine bewusste Entscheidung sein und nicht nur ein Kauf nach Preis oder Produktgröße.

Vergleichen Sie die Geräte nach dem tatsächlichen Alltag und lassen Sie Sauerstofffluss, Abgabeform, Nutzungsdauer und notwendige Einstellungen vor der Auswahl mit der behandelnden Fachperson abstimmen.

Wenn Sie für einen älteren Angehörigen ein Gerät auswählen, nehmen Sie sich Zeit für einen praktischen Vergleich: Was muss das Gerät können, wo wird es verwendet und was kann der Nutzer selbstständig bedienen? Genau diese Fragen führen meist zu einer sinnvolleren Entscheidung als eine lange Liste technischer Daten.

Häufig gestellte Fragen

Welches Sauerstoffgerät ist für Senioren am einfachsten zu bedienen?

Ein Modell mit gut lesbarem Display, klaren Bedienelementen und möglichst wenigen komplizierten Bedienschritten kann für ältere Nutzer angenehmer sein. Entscheidend ist trotzdem, dass es die individuell vorgegebene Sauerstoffversorgung unterstützt.

Was ist besser für Senioren: ein Home- oder ein portables Sauerstoffgerät?

Das hängt vom Tagesablauf ab. Für überwiegende Nutzung zu Hause kann ein stationäres Gerät praktisch sein, während ein mobiles Gerät bei regelmäßigen Wegen außerhalb des festen Nutzungsplatzes mehr Bewegungsfreiheit bieten kann. (American Lung Association)

Ist ein leichter Sauerstoffkonzentrator automatisch besser?

Nein. Ein geringes Gewicht ist hilfreich, wenn Mobilität eine Rolle spielt, aber Sauerstofffluss, Abgabeform und persönliche Vorgaben müssen zuerst berücksichtigt werden.

Können Senioren den Sauerstofffluss selbst einstellen?

Nein. Der Sauerstofffluss sollte nur entsprechend der ärztlichen oder fachlichen Vorgabe eingestellt werden. Eine eigenständige Erhöhung oder Verringerung kann ungeeignet sein. (American Lung Association)

Wann sollte ein Arzt wegen der Sauerstoffversorgung kontaktiert werden?

Wenn sich der Zustand deutlich verändert, ungewöhnliche oder wiederholt niedrige Messwerte auftreten oder die bisherige Sauerstoffversorgung nicht mehr ausreichend erscheint, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Die Geräteeinstellung sollte nicht eigenständig verändert werden.

 

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